Projekte

Die Stiftung „Hilfe für Armenien“ unterstützt seit ihrer Gründung 1989 zahlreiche Projekte. Im Vordergrund stehen Investitionen in die Infrastruktur, welche den Schwächsten zugute kommen.

2019-2020

Die Stiftung ist derzeit daran, einen Kindergarten in Lanjik zu renovieren. Dafür haben wir etwa 70 000 Franken veranschlagt. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier.

2018-2019

In Maralik im Westen Armeniens haben wir einen grossen Kindergarten renoviert. Dank grosszügigen Spenden konnten wir rund 300 000 Franken in dieses Projekt investieren. Zur Einweihung kam sogar die First Lady Armeniens. Mehr Informationen und Bilder zum Umbau finden Sie hier.

2015-2017

In Aygehovit ganz im Nordosten Armeniens hat die Stiftung gleich mehrere Projekte umgesetzt. Wir haben eine Tagesklinik für 270 000 Franken von Grund auf renoviert, einen Kindergarten für rund 300 000 Franken erneuert und eine Wasserversorgung installiert.

Für das Projekt wurden wir vom Kanton Schaffhausen unterstützt. Er zeichnete Pino Ciaccio und Mike Baronian 2016 mit dem „Schaffhauser Preis für Entwicklungszusammenarbeit“ (25 000 Franken) aus.

Der Schaffhauser Lokalsender Radio Munot sammelte zudem über 50 000 Franken in einer Weihnachtsaktion. Der Schweizer Botschafter in Armenien nahm an der Einweihung der Tagesklinik teil.

Zum Projekt finden Sie hier einen kurzen Film.

2006-2013

In Proshian in der Nähe der armenischen Hauptstadt Armenien renovierten wir eine 2006 eine Tagesklinik.

Dabei wurden wir von der Weihnachtsaktion von Radio Munot unterstützt, wo über 78 000 Franken zusammenkamen. 2013 erfolgte die Erneuerung eines Kindergartens für etwa 120 Kinder.

In dieses Projekt investierte die Stiftung rund 190 000 Franken.

Frühere Projekte

 


 

 

 

 

Die Stiftung hat ihre Ursprünge in einem Hilfsprojekt, das kurz nach einem verheerenden Erdbeben von 1988 gestartet wurde. Der Impuls ging damals ganz wesentlich von Radio Munot und dessen Mitarbeitern Pino Ciaccio, Norbert Neininger und Michael Stäuble aus.

Wie die „Schaffhauser Nachrichten“ kurz nach dem Beben berichteten, sammelten mehrere Lokalradios gemeinsam für Armenien. Dabei kamen rund 120 Tonnen Kleider und etwa 500 000 Franken zusammen. Die Hilfsgüter wurden mit sechs Balair-Flügen (siehe Bild) ins betroffene Gebiet gebracht.

Norbert Neininger, Pino Ciaccio und der Armenier Vreij Kolandjian gründeten bald die Stiftung „Hilfe für Armenien“. Der Fokus verlegte sich von der Soforthilfe auf längerfristige Projekte.

In den ersten Jahren der Stiftung wurden unter anderem ein Spital für nierenkranke Kinder mit rund 100 Betten sowie ein Waisenhaus mit über 120 Kindern unterstützt. Dort war damals auch die spätere Stiftungsrätin Susi Greutmann tätig. sie betreute körperlich und geistig behinderte Halb- oder Vollwaisen.

1999 erhielten Susi Greutmann und Pino Ciaccio für die Arbeit in Armenien den „Schaffhauser Preis für Entwicklungszusammenarbeit“ des Kantons Schaffhausen.