Hilfe für die Schwächsten in Armenien

Seit 1989 bauen wir Kindergärten, Kliniken und Wasserversorgungen in abgelegenen Dörfern.

  • Aktiv seit 1989
  • 100% ehrenamtlich
  • Kinder, Gesundheit, Wasser
Kinder auf dem Spielplatz des Kindergartens in Lanjik
4 Kindergärten
2 Tageskliniken
3 Dörfer mit Wasser
37 Jahre vor Ort

Seit 1989

Was 1988 als Soforthilfe nach dem Erdbeben begann, ist heute eine Verpflichtung für Generationen.

Unsere Geschichte lesen

Chronik

37 Jahre, vier Dörfer.

  1. 1989 GründungNach dem Erdbeben von Spitak entsteht die Stiftung «Hilfe für Armenien». Der Fokus liegt zunächst auf Soforthilfe und Katastrophenhilfe.
  2. 2006–2013 ProshianRenovation einer Tagesklinik sowie Erneuerung eines Kindergartens für rund 120 Kinder in der Nähe der Hauptstadt Eriwan.
  3. 2015–2017 AygehovitTagesklinik, Kindergarten und Wasserversorgung im Nordosten Armeniens realisiert. Ausgezeichnet mit dem Schaffhauser Preis für Entwicklungszusammenarbeit.
  4. 2018–2019 MaralikEiner der grössten Kindergärten, den die Stiftung bis dahin renoviert hat. Rund 300’000 Franken flossen in den Umbau im Westen Armeniens.
  5. 2019–2021 LanjikNeubau eines Kindergartens im Westen Armeniens nach schwerwiegenden strukturellen Mängeln am Bestandsgebäude.
  6. 2022–2023 LanjikVerbesserung der Wasserversorgung für rund 950 Einwohnerinnen und Einwohner: neues Reservoir und Erneuerung der Leitungen.
  7. seit 2026 AygehovitLaufendes Projekt: neue Wasserversorgung für rund 300 Einwohnerinnen und Einwohner.

Vier Dörfer

Von Eriwan bis an die Grenze im Nordosten.

Eriwan Aygehovit Lanjik Maralik Proshian

Unsere Projekte

Vier Dörfer, sieben Projekte.

Abgeschlossen

Der Stiftungsrat vor dem Kindergarten in Aygehovit

Der Stiftungsrat

Der Stiftungsrat von «Hilfe für Armenien» arbeitet vollständig ehrenamtlich – die Mitglieder bringen ihre Zeit, ihr Netzwerk und ihr Fachwissen unentgeltlich ein und übernehmen anfallende Spesen aus eigener Tasche. So fliesst jeder gespendete Franken ohne Abzüge direkt in die Projekte vor Ort.

Häufige Fragen

Was mit Ihrer Spende passiert – kurz beantwortet.

Wofür werden die Spendengelder eingesetzt?

Für Infrastrukturprojekte in ländlichen Gegenden Armeniens. Der Fokus liegt auf der Renovation und Ausstattung von Gebäuden, die für die lokale Bevölkerung zentral sind – insbesondere Kindergärten, Tageskliniken und Wasserversorgungen. Wir investieren in wenige Projekte an wenigen Standorten. Laufende Kosten wie Strom, Wasser oder Löhne übernehmen wir grundsätzlich nicht; das ist Sache der Gemeinde.

Kommt die Hilfe tatsächlich an?

Ja, dafür garantieren wir. Wir verteilen nicht einfach Geld, sondern vergeben Aufträge direkt an lokale Betriebe. Möbel und Geräte kaufen wir selbst ein, wenn immer möglich vor Ort, um die lokale Wirtschaft zu stärken. Alle Arbeiten unterliegen einer strengen Kostenkontrolle nach Schweizer Standard. Weil wir seit über drei Jahrzehnten in Armenien tätig sind, kennen wir die ortsüblichen Kosten.

Wie werden die Projekte ausgewählt?

Ein grosser Teil des Wohlstands in Armenien konzentriert sich auf die Hauptstadt Eriwan. Je weiter weg die Menschen leben, desto ärmlicher sind die Verhältnisse – dort setzen wir an. Ein Beispiel ist die Tagesklinik in Aygehovit: Früher mussten Schwangere und Patienten für Untersuchungen stundenlang in die Stadt fahren. Heute kommen Ärztinnen und Ärzte mehrmals pro Woche ins Dorf. Davon profitiert eine ganze Talschaft, und solche Projekte wirken der Abwanderung entgegen.

Wie werden die Projekte nachbetreut?

Alle Projekte, auch die abgeschlossenen, werden etwa alle zwei bis drei Wochen von lokalen Mitarbeitenden des Schweizer Unternehmens AZAD besucht – auch unangemeldet. Mitglieder des Stiftungsrats reisen zudem mindestens einmal pro Jahr nach Armenien, um die Standorte zu besuchen.

Wie hoch sind die Verwaltungskosten?

Die Stiftung trägt keine Verwaltungskosten. Sämtliche Aufwände werden von befreundeten Schweizer Unternehmen übernommen. Der Stiftungsrat arbeitet ehrenamtlich und bezahlt seine Spesen, etwa für Reisen nach Armenien, selbst. So fliesst jeder gespendete Franken vollumfänglich in die Projekte.

Sind Spenden steuerlich abziehbar?

Ja. Die Stiftung ist als gemeinnützig anerkannt, Spenden können von den Steuern abgezogen werden. Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne eine Quittung für die Steuererklärung.

Wo steht die Stiftung politisch und konfessionell?

Die Stiftung Hilfe für Armenien ist politisch und konfessionell neutral.

Kontakt

Fragen zu Projekten, Spenden oder einer Zusammenarbeit? Wir antworten persönlich.

Stiftung Hilfe für Armenien
Vordergasse 58, 8200 Schaffhausen