Seit 1989
Unsere Geschichte
Was als Soforthilfe begann, wurde zur dauerhaften Verpflichtung.
Nach dem verheerenden Erdbeben von Spitak 1988 starteten Radio Munot und seine Mitarbeiter Pino Ciaccio, Norbert Neininger und Michael Stäuble eine Hilfsaktion. Gemeinsam mit anderen Lokalradios kamen rund 120 Tonnen Kleider und 500 000 Franken zusammen – transportiert in sechs Balair-Flügen nach Armenien.
Aus diesem Engagement entstand bald die Stiftung «Hilfe für Armenien», gegründet von Norbert Neininger, Pino Ciaccio und dem Armenier Vreij Kolandjian. Der Fokus verlagerte sich schnell von der Soforthilfe auf nachhaltige Projekte: ein Spital für nierenkranke Kinder, ein Waisenhaus mit über 120 Kindern – betreut unter anderem von Susi Greutmann, die später Stiftungsrätin wurde. 1999 erhielten Susi Greutmann und Pino Ciaccio den Schaffhauser Preis für Entwicklungszusammenarbeit.
Seither hat die Stiftung in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern vier Kindergärten erbaut, zwei Tageskliniken renoviert sowie grundlegende Wasserversorgungen in entlegenen Dörfern realisiert. Jedes Projekt entsteht aus einem tiefen Verständnis der lokalen Bedürfnisse – und dem Wunsch, nachhaltige Strukturen zu schaffen, nicht kurzfristige Hilfe zu leisten.
- 120 t
- Kleider gesammelt
- 500 000
- Franken Spenden
- 6
- Balair-Flüge nach Armenien
- 1999
- Schaffhauser Preis für Entwicklungszusammenarbeit
Chronik
- 1989 GründungNach dem Erdbeben von Spitak entsteht die Stiftung «Hilfe für Armenien». Der Fokus liegt zunächst auf Soforthilfe und Katastrophenhilfe.
- 2006–2013 ProshianRenovation einer Tagesklinik sowie Erneuerung eines Kindergartens für rund 120 Kinder in der Nähe der Hauptstadt Eriwan.
- 2015–2017 AygehovitTagesklinik, Kindergarten und Wasserversorgung im Nordosten Armeniens realisiert. Ausgezeichnet mit dem Schaffhauser Preis für Entwicklungszusammenarbeit.
- 2018–2019 MaralikEiner der grössten Kindergärten, den die Stiftung bis dahin renoviert hat. Rund 300’000 Franken flossen in den Umbau im Westen Armeniens.
- 2019–2021 LanjikNeubau eines Kindergartens im Westen Armeniens nach schwerwiegenden strukturellen Mängeln am Bestandsgebäude.
- 2022–2023 LanjikVerbesserung der Wasserversorgung für rund 950 Einwohnerinnen und Einwohner: neues Reservoir und Erneuerung der Leitungen.
- seit 2026 AygehovitLaufendes Projekt: neue Wasserversorgung für rund 300 Einwohnerinnen und Einwohner.